
Unter Aquarellmalerei versteht man das Malen mit wasserlöslichen pigmenten, die im Unterschied zur Guachemalerei den weißen Malgrund durchscheinen lassen, oder für Lichter aussparen. Meist werden erst die wichtigsten Grundfarbtöne angelegt, dann folgen die Details als transparente Lasur. Für die Technik eignen sich gut geleimte Aquarellpapiere, Japanpapier, oder pergament. Ihren bislang letzten Höhepunkt erlebte die Aquarellmalerei im 20. Jahrhundert bei bekannten Expressionisten wie Emil Nolde, Karl Schmidt-Rottluff oder August Macke.
Ölmalerei und Radierung stehen im Zentrum von Görtitz’ Oevre. Doch wenn er zu Aquarellpapier und -farben griff, entstanden nicht weniger eindrucksvolle Arbeiten. Erhalten geblieben bzw. zugänglich sind nur noch wenige. Doch die lassen erkennen, mit
welcher Virtuosität Görtitz auch diese Maltechnik beherrschte. Zumeist aquarellierte er „nass in nass“. Das bedeutet, für jeden Pinselstrich hat der Künstler nur einen Versuch. Korrekturen oder gar die Möglichkeit der Übermalung wie beim Ölbild erlaubt das Aquarell
nicht. Egal, ob Landschaft, Akt, oder Stillleben, Görtitz’ Motive begeistern durch eine frische und lebendige Anmutung, wie sie nur die Transparenz und Transluzenz von Aquarellfarben erzeugt.















Unter Aquarellmalerei versteht man das Malen mit wasserlöslichen Pigmenten, die im Unterschied zur Gouachemalerei den weißen Malgrund durchscheinen lassen oder für Lichter aussparen. Meist werden erst die wichtigsten Grundfarbtöne angelegt, dann folgen die Details als transluzente Lasur.
Für die Technik eignen sich gut geleimte Aquarellpapiere, Japanpapier oder Pergament. Ihren bislang letzten Höhepunkt erlebte die Aquarellmalerei im 20. Jahrhundert bei bekannten Expressionisten wie Emil Nolde, Karl Schmidt-Rottluff oder August Macke.

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