
Bleistifte der Marke Schwan-STABILO gehörten zum täglichen Handwerkszeug des Künstlers. Meist waren es persönliche Mitbringsel von Firmenchef Gustav Schwanhäußer, einem guten Freund der Familie Görtitz.
Es sind viele Hunderte. Mit leichter Hand hingeworfen oder akkurat und mit großer Liebe zum Detail ausgearbeitet. Die ersten vor dem I. Weltkrieg entstanden, die letzten wenige Monate vor seinem Tod. Was Friedrich Görtitz an Zeichnungen hinterließ, begeistert durch eine enorme künstlerische Vielfalt. Karikierende Darstellungen aus den frühen Jahren, Genreszenen aus Hamburg und Berlin in der Tradition von Daumier oder Goya, dann wieder naturalistische Motive zum Beispiel als Vorstufe zu seinen grandiosen Radierungen deutscher Städte.
Dabei war Görtitz nicht auf eine bestimmte Technik festgelegt. Bleistift, Tusche, Rötel oder Lithokreide waren gleichermaßen Handwerkszeug, Zeichengründe hingegen kostbar. Und so wurde auf alles gezeichnet, was greifbar war. Und dass so gut wie immer „etwas“ greifbar war, daran erinnert sich der Autor noch aus eigenem Erleben.





































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